31. Januar 2019

Sozialkundeunterricht: Maßnahmen der Bildungsministerin fraglich

Maßnahmen der Bildungsministerin fraglich

Pressemitteilung von Jens Münster und Maximilian Heckmüller.

Zur Ankündigung von Bildungsministerin Hubig, den Sozialkundeunterricht in Rheinland-Pfalz schon ab Klassenstufe 8 erteilen zu wollen, erklären der Landesvorsitzende der Jungen Union (JU) Rheinland-Pfalz, Jens Münster, und der bildungspolitische Sprecher der Jungen Union, Max Heckmüller:

 

„Die Junge Union begrüßt die geplante Ausweitung des Sozialkundeunterrichts in Rheinland-Pfalz. Es ist jedoch angesichts der angekündigten Maßnahmen fraglich, inwiefern diese wirklich umsetzbar sind oder ob es nicht allein bei den Ankündigungen bleibt. Wir fordern die Bildungsministerin auf, einer sich anbahnenden Unterversorgung durch zu wenige Lehrkräfte entgegenzuwirken und den vorab mit 50 neuen Lehrkräften bezifferten Mehrbedarf aufzustocken.”

 

Die Unterrichtsversorgung an rheinland-pfälzischen Schulen beurteilt die Junge Union Rheinland-Pfalz seit Jahren als unzureichend. Frau Hubigs Versprechungen seien unglaubwürdig; die anvisierten 50 neuen
Lehrerstellen im Bereich Sozialkunde seien nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Es bestehe zudem noch eher die Gefahr, dass es in den Schulen zu Kürzungen der Wochenstundenzahl in Sozialkunde komme,
sodass der Ausbau wirkungslos bleibe.