8. April 2014

Rente mit 63

Die Junge Union (JU) Rheinland-Pfalz unterstützt die Forderung der Landesvorsitzenden der CDU Rheinland-Pfalz und stellv. CDU-Bundesvorsitzenden, Julia Klöckner, bei der Rente mit 63 entsprechend nach zu justieren.

„Die von Frau Nahles favorisierte Gleichbehandlung von Beitragsjahren und Zeiten der Arbeitslosigkeit rüttelt an der Geschäftsgrundlage des Generationenvertrags. Ob jemand fünf Jahre durch eigene Beiträge seinen Teil zur Sicherung der Rentenzahlungen leistete oder vorübergehend nicht, ist ein wesentlicher Unterschied, der nicht unter dem Deckmantel vermeintlicher Solidarität einfach vom Gesetzgeber ignoriert werden darf.“, so Maurice Quirin, Mitglied im Arbeitskreis Wirtschaft der JU Rheinland-Pfalz.

„Frau Nahles muss hier aufpassen, dass sie unterschiedliche Leistungen nicht zu Lasten derjenigen gleich behandelt, die zur Verwirklichung der Solidargemeinschaft im Deutschen Rentensystem ohne nennenswerte Unterbrechung mit ihren monatlichen Zahlungen in die Rentenkasse beigetragen haben. Stattdessen sollten wir damit beginnen, die sozialen Sicherungssysteme in Deutschland demographiefest zu gestalten, um den Herausforderungen einer immer rascher alternden Gesellschaft in einer globalisierten Welt gerecht werden zu können.“, so der Landesvorsitzende der JU Rheinland-Pfalz, Johannes Steiniger.

„Das aktuell diskutierte Rentenpaket lässt diese Problematik nicht nur völlig ungelöst, sondern verschärft diesen Konflikt durch künstliches Einengen des Handlungsspielraums künftiger Generationen.“, so Frank Müller, Mitglied im JU-Bundesvorstand, abschließend.