11. Dezember 2019

Münster: “Finanztransaktionssteuer ist ein Angriff auf die Altersvorsorge”

Mit der Finanztransaktionssteuer will Bundesfinanzminister Olaf Scholz die Grundrente bezahlen. Dazu erklärt der Landesvorsitzende der Jungen Union Rheinland-Pfalz Jens Münster:

„Der Vorschlag in dieser Form ist blanker Unsinn. Die Finanztransaktionssteuer ist ein Angriff auf die Altersvorsorge und wird vor allem die Mitte der Gesellschaft hart treffen. Kleinanleger sollen die Zeche zahlen, um die Grundrente zu finanzieren. Gerade in Zeiten von Nullzinsen und drohender Rentenlücke bräuchten wir das Gegenteil: Der Staat müsste die Menschen zu mehr Vorsorge und Aktienanlagen ermutigen und Vermögensbildung erleichtern. Zum Beispiel, indem langfristige Anlagen in Aktien in die geförderte Altersvorsorge einbezogen werden.

Der Vorschlag von Finanzminister Scholz ist auch von aus Gerechtigkeitssicht vollkommen falsch konzipiert. Während langfristige Investoren von der Steuer betroffen wären, freuen sich kurzfristig orientierte Spekulanten über Ausnahmen. Wieder einmal macht die SPD so teure und unüberlegte Rentengeschenke. Dieses Mal auf Kosten von Anlegern aus der Mittelschicht und Menschen, die sich in Zeiten von Nullzinsen mit anderen Anlageformen etwas für das Alter zurücklegen möchten.“