6. Februar 2017

Junge Union: Systematische Hetze gegen unsere Landwirte

Politisch motivierte Bauernregeln der Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) sollen in 70 deutschen Städten plakatiert werden.


Dazu erklärt Johannes Steiniger MdB, Landesvorsitzender der Jungen Union (JU) Rheinland-Pfalz: „Die vom Bundesumweltministerium vorgestellte Plakataktion markiert einen Tiefpunkt im öffentlichen Umgang mit der Landwirtschaft. Die deutschen Landwirte mit Schüttelreimen pauschal als Tierquäler, Umweltverschmutzer und Brunnenvergifter herabzusetzen ist respektlos. Hendricks fällt damit vielen Bauernfamilien in den Rücken. Unsere Bäuerinnen und Bauern stellen nicht nur unsere Ernährung sicher und haben bereits vieles zugunsten des Umwelt- und Tierschutzes verbessert, sondern kämpfen aktuell auch vielfach um ihre wirtschaftliche Existenz. Wir als Junge Union Rheinland-Pfalz haben Respekt vor der Leistung unserer Bäuerinnen und Bauern und möchten gemeinsam mit Ihnen über die Zukunft der Landwirtschaft sprechen, nicht über sie.“

Dr. Kristina Brixius, landwirtschaftspolitische Sprecher der JU Rheinland-Pfalz ergänzt: „Hier wird – wie so oft – wieder der komplette Berufsstand diffamiert und systematische Hetze betrieben. Dies können wir so nicht hinnehmen. Wir fordern die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken auf, sich von ihrer Resortkollegin zu distanzieren. Unsere Bäuerinnen und Bauern in Rheinland-Pfalz haben einen solchen Umgangston nicht verdient. Eine solche Plakataktion trägt rein gar nichts zur sachlichen Debatte rund um die Nahrungsmittelproduktion bei, weder im Land noch im Bund. Hinzu kommt, dass hier eine klare Kompetenzüberschreitung vorliegt. Die Zuständigkeit für die Landwirtschaft liegt nicht in Hendricks Ressort, folglich liegt hier eine Zweckentfremdung von Steuergeldern vor. Mit dem geschätzt hohen sechsstelligen Betrag hätte man viele konkrete Naturschutzprojekte unterstützen können, beispielsweise die Pflege unserer bewährten Naturparke.“