2. Oktober 2020

Junge Union stellt eigenes Wahlprogramm vor

Für die Landtagswahl am 14. März hat die Junge Union (JU) Rheinland-Pfalz heute ihr eigenes Wahlprogramm in einer Pressekonferenz vorgestellt. Dieses umfasst die Bereiche Bildung, Digitalisierung, Ländliche Räume, Polizei, Wirtschaft, Infrastruktur sowie Umwelt und Landwirtschaft.

Dazu erklärt der JU-Landesvorsitzende Jens Münster: „Als Junge Union möchten wir beides modernisieren: Die CDU und Rheinland-Pfalz. Die Hälfte aller 104 A- und B-Kandidaten der CDU bei der Landtagswahl werden unter 40 Jahre alt sein. Mehr als ein Drittel aller CDU-Kandidaten sind unter 35 Jahre und Mitglieder der JU. Das ist für CDU-Verhältnisse beinahe revolutionär. Es ist die jüngste CDU-Liste, die wir jemals hatten. Doch dabei möchten wir es nicht belassen. Denn wir wollen die CDU und das Land Rheinland-Pfalz nicht nur personell, sondern vor allem programmatisch mitgestalten.

Deshalb haben wir mit unserem JUngen Wahlprogramm unsere Schwerpunkte für die Landtagswahl gesetzt. Wir fordern unter anderem ein eigenes Digitalministerium für Rheinland-Pfalz, das die Digitalisierung im Land endlich flächendeckend vorantreibt. An den Grundschulen können sehr viele Schülerinnen und Schüler nach der vierten Klasse zurzeit nicht richtig schreiben und lesen. Um dies zu ändern fordern wir kleinere Lerngruppen, gerade an den Grundschulen. Die Klassenmesszahl soll hier von 24 auf 20 gesenkt werden.“

 

Landesvorsitzender Jens Münster & Landesgeschäftsführer Frederik Grüneberg bei der Vorstellung des JUngen Wahlprogramms

Zudem fordert die JU ein landesweites Ticket für den ÖPNV für alle Studenten und Auszubildenden sowie den Ausbau des ÖPNV mit E-Bikes, E-Rollern und Car-Sharing-Angeboten. Dies soll in ländlichen Regionen und in Städten gleichermaßen geschehen. Die Landesbehörden und einzelne Fachbereiche von Universitäten sollen sich verstärkt in ländlichen Gebieten ansiedeln. Vorbild ist hier Bayern. In Kommunen ab 5000 Einwohnern sollen fortan hauptamtliche Bürgermeister arbeiten – und nicht mehr ehrenamtlich. So können diese die Weiterentwicklung der jeweiligen Gemeinde besser gestalten.

„Wir wollen die Gesundheitsversorgung in der Fläche überall in Rheinland-Pfalz ausbauen. Dazu bedarf es des Ausbaus von medizinischen Versorgungszentren (MVZ) sowie der Weiterentwicklung des Angebots an Videosprechstunden mit Ärzten. Im Bereich der Umweltpolitik ist uns eine CO2-Prämie für Waldbesitzer wichtig. Denn die Aufforstung der Wälder ist ein wichtiger Pfeiler zur Bewältigung des Klimawandels“, so Jens Münster abschließend.