15. Juni 2021

Junge Union formuliert klare Forderungen zur Bundestagswahl

Die Junge Union hat ihre Forderungen zur Bundestagswahl verabschiedet. Der Forderungskatalog mit dem Titel „Aufstiegsland Schwarz-Rot-Gold“ umfasst 27 Forderungen, mit denen die Parteijugend im gemeinsamen Wahlprogramm von CDU und CSU Berücksichtigung finden möchte.

Marc Philipp Janson, Bundesvorstandsmitglied der Jungen Union aus Rheinland-Pfalz und Mit-Autor des Papiers sagt: „Mit unserem Forderungskatalog wollen wir das Aufstiegsversprechen an unsere und nachfolgende Generationen erneuern. Wir fordern beispielsweise die Befreiung von der Grunderwerbssteuer für das erste Eigenheim, geringere finanzielle Hürden beim privaten Vermögensaufbau für Privatanleger durch höhere Freibeträge und die Steuerbefreiung bei langen Haltedauern sowie die Anhebung der Mini-Job-Grenze für Schüler und Studenten auf 600€. Das sind für uns Instrumente, um Anreize zu setzen, damit jeder einzelne durch eigene Leistung seine Ziele verwirk-lichen kann.“

Jens Münster, Landesvorsitzender der Jungen Union in Rheinland-Pfalz ergänzt: „Für uns in Rheinland-Pfalz sind viele wichtige Punkte im Programm enthalten. Die Forderung nach einer nationalen gemeinsamen Schul-Cloud und einer besseren finanziellen Ausstattung der Kommunen im Rahmen einer Föderalismusreform sind dringend notwendig, um die Fehler der Landesregierung zu korrigieren. Die Regionalzertifikate für die Landwirtschaft sehen wir als klares Bekenntnis zu unseren heimischen Produkten.“

Der Beschluss der Jungen Union umfasst auch klare Bekenntnisse der jungen Generation hinsichtlich der Verantwortung gegenüber kommenden Generationen. So findet sich im Forderungskatalog ein Bekenntnis zum 1,5-Grad Ziel beim Klimaschutz, eine Koppelung des Renteneinstiegsalters an die Lebenserwartung, sofern das Berufsbild dies zulässt, sowie eine Sozialstaatsbremse, um einer Überschuldung der Staatsfinanzen entgegen zu wirken.