13. Juni 2018

Junge Union fordert Digitalkunde in der Grundschule

Der Forderung des Bundesverbands IT-Mittelstand anlässlich der CEBIT in Hannover, das Schulfach Digitalkunde in der Grundschule einzuführen, schließt sich die Junge Union (JU) Rheinland-Pfalz an.

Der Landesvorsitzende der JU Rheinland-Pfalz Johannes Steiniger MdB sagt: „Wir unterstützen die Forderung des Bundesverbands IT Mittelstand nach einem Schulfach Digitalkunde in der Grundschule ausdrücklich. Schule muss Schüler auf die Fragestellungen des 21. Jahrhunderts vorbereiten und dazu gehört das frühe Lernen mit und am Computer. Unsere Schulen sollen die Möglichkeit schaffen, dass alle Schüler mit ähnlichen Voraussetzungen ins digitale Leben starten können. Und das muss schon in der Grundschule beginnen.“

So wie die Grundrechenarten gehörten im 21. Jahrhundert selbstverständlich auch Kenntnisse im Programmieren zum Kernwissen eines jeden Schülers, so Steiniger weiter. Die Gefahr, die Unkenntnis im Programmieren in Zukunft haben werde, sei groß: Wer nicht Programmieren könne, drohe zum digitalen Analphabeten zu werden.

Der bildungspolitische Sprecher der JU Rheinland-Pfalz Jens Münster ergänzt: „Die Forderung nach Digitalkunde in der Grundschule ist im vergangenen Jahr auf dem Landestag der JU Rheinland-Pfalz beschlossen worden. Es ist dringend notwendig, den bisherigen Stellenwert von Kenntnissen des Programmierens im Unterricht zu erhöhen. Die Entwicklungen der Arbeitswelt werden bald in vielen Bereichen jene jungen Menschen, die nicht programmieren können, abhängen.“

Daher soll das Fach „Programmieren“, welches aus dem bisherigen Fach Informatik hervorgehe, gleichwertig einer Fremdsprache an allen allgemeinbildenden Schulen im Land angeboten werden, so Münster. Schon in der Grundschule sollen die Schüler, mit der Digitalkunde, an die Grundlagen des Programmierens
herangeführt werden.