20. Mai 2015

Junge Union fordert Aufklärung von Malu Dreyer

Zu einem Bericht des Bonner General-Anzeigers vom 18. Mai 2015 über einen vermeintlichen Anruf der Mainzer Staatskanzlei bei der Redaktion von Markus Lanz am 22. Mai 2014 erklärt der Landesvorsitzende der Jungen Union (JU) Johannes Steiniger:


„Wenn sich die Berichterstattung des General-Anzeigers Bonn bewahrheiten sollte, ist das ein landespolitischer Hammer! Es wird klar: Frau Dreyer macht ihrer Rolle als König Kurts Nachfolgerin alle Ehre. Sie möchte kritische Berichterstattung über sich und ihren Mann aktiv verhindern.

Oft inszeniert sich die Ministerpräsidentin als „Kümmerin“. Dass sie sich scheinbar, trotz Zusage, über Monate nicht bei der Mutter von Tanja Gräff gemeldet hat, reisst diese Show-Kulisse ein.

Der Anruf aus der Mainzer Staatskanzlei, über den der General-Anzeiger berichtet, sollte eine kritische Frage zum Antwortverhalten der Ministerpräsidentin verhindern. Wir erwarten eine klare Aussage von Frau Dreyer zu diesem Vorfall und eine schnelle Aufklärung.

Sollte Frau Dreyer ihre Position als Vorsitzende der Rundfunkkommission tatsächlich missbraucht haben, um eine unliebsame Berichterstattung über sich zu verhindern, würde das die Frage nach ihrem Verständnis von Pressefreiheit aufwerfen.“