7. Mai 2015

JU und SU: Mehr ökonomische Bildung an rheinland-pfälzischen Schulen!

Im Nachgang des Bildungsgipfels von Junge Union (JU), Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), Schüler Union (SU) und dem Arbeitskreis Christdemokratischer Lehrer (ACDL) bestärken Junge Union und Schüler Union die Forderung nach mehr ökonomischer Bildung an rheinland-pfälzischen Schulen


Robin Thomas, Landesvorsitzender der Schüler Union: „Die momentane Situation der ökonomischen Bildung an rheinland-pfälzischen Schulen ist weder für Schüler noch Arbeitgeber hinnehmbar. Viele Lehrer behandeln den Themenkomplex der Wirtschaft nur sehr sporadisch – einigen fehlt schlicht die Expertise, andere haben gar ideologische Vorbehalte. Wir fordern daher die Aufwertung des Fachs „Sozialkunde“ zu „Politik und Wirtschaft“, um neben Politik und Gesellschaft den wirtschaftlichen Aspekt des Unterrichts zu stärken. Deutschland braucht wirtschaftlich mündige Bürger, die sich durch Konsumkompetenz und souveränes Marktverhalten auszeichnen. Für uns ist klar: Wirtschaftliches Wissen darf kein Elitewissen sein.“

Jens Münster, bildungspolitischer Sprecher der Jungen Union Rheinland-Pfalz, ergänzt: „Derzeit verweist die Landesregierung auf ihre Leitlinien zur ökonomischen Bildung, welche eine fächerübergreifende Aufgabe sei. Dem stimmen wir durchaus zu, die Realität jedoch zeigt, dass sich letztlich niemand dafür verantwortlich fühlt. Die Federführung für die Ausbildung grundlegender ökonomischer Bildung und somit der Kompetenz ökonomische und ökologische Zusammenhänge sowie Folgen zu erkennen, muss daher bei der Lehrkraft des Fachs „Politik und Wirtschaft“ liegen. Andere Fächer wie Geschichte und Mathematik können dann umso besser auf diesen Grundlagen aufbauen.“