24. Juli 2015

Gute Bildung geht nicht mit Zeitverträgen!

Zum Start der Sommerferien blickt die Junge Union (JU) Rheinland-Pfalz mit Sorgen auf die sprunghaft angestiegene Zahl von arbeitslosen Lehrerinnen und Lehrern im Land.

Der Landesvorsitzende der JU Rheinland-Pfalz, Johannes Steiniger MdB, erklärt dazu: „Bereits im August 2014 wuchs deren Zahl von rund 200 auf mehr als 1000 an. In diesem Jahr werden die Zahlen ähnlich erschreckend sein. Es wird deutlich, wie kurzsichtig die Bildungspolitik der rot-grünen Landesregierung ist. Sie will Ausgaben senken und entlässt dafür Hunderte Lehrer in den Ferien in die Arbeitslosigkeit.“

Der bildungspolitische Sprecher der JU Rheinland-Pfalz, Jens Münster, ergänzt: „Das ist ein nicht hinnehmbarer Vorgang, der geändert werden muss. Das Bildungsministerium verstrickt sich wieder einmal in abenteuerliche Erklärungen. Die arbeitslosen Lehrer – meist jung und gut ausgebildet – befinden sich durch diese Zeitverträge, mit immer wieder auftretenden Intervallen von Arbeitslosigkeit, in einer großen Unsicherheit. Viele engagierte Lehrer bewerben sich daher in anderen Bundesländern, die ihnen bessere Arbeitsbedingungen bieten.“