17. Mai 2021

Fehlende Wirtschaftsbildung an Schulen in Rheinland-Pfalz ist pure soziale Ungerechtigkeit

Laut der aktuellen „OeBiX-Studie“ des Instituts für Ökonomische Bildung an der Universität Oldenburg werden nirgendwo in Deutschland Schülerinnen und Schüler so schlecht in wirtschaftlichen Kenntnissen ausgebildet wie in Rheinland-Pfalz. Die Junge Union (JU) Rheinland-Pfalz hält diesen Zustand für inakzeptabel. Dazu erklären der JU-Landesvorsitzende Jens Münster und der bildungspolitische Sprecher der JU Rheinland-Pfalz Max Heckmüller:

„Dass wir in Rheinland-Pfalz mit deutlichem Rückstand hinter allen anderen Bundesländern auf Platz 16 von 16 liegen, demonstriert die unzureichende ökonomische Ausbildung für unsere Schülerinnen und Schüler deutlich. Wer kann bei einer Landesregierung mit schwacher Wirtschaftskompetenz schon erwarten, dass es in den Schulen besser darum bestellt ist?

Das ist tagtäglich gelebte soziale Ungerechtigkeit an unseren Schulen in Rheinland-Pfalz. Die Studie zeigt: Unsere Kinder und Jugendlichen erhalten nicht einmal ausreichende Grundkenntnisse in Wirtschaftsfragen. Es wird sehr schwer sein, ohne solche Kenntnisse ein eigenständiges und wirtschaftlich unabhängiges Leben zu führen. Das muss sich ändern. Wir dürfen nicht zulassen, dass Lehrpläne an Schulen Kinder und Jugendliche im Land zu ökonomischen Analphabeten ausbilden! Wir fordern daher als Junge Union erneut und nachdrücklich ein eigenes Schulfach ‚Wirtschaft‘ in Rheinland-Pfalz.“