12. Dezember 2011

Zwischen Skyline und Frankfurter „Grie Soß“

Während einer eintägigen Exkursion besuchte der JU Kreisverband Alzey-Worms die Finanzmetropole Frankfurt am Main.

In einer sehr anschaulichen Führung wurde die Entwicklung der Stadt bis zur heutigen Finanz- und Messestadt dargestellt. Das Kreuzen von zwei alten Handelsstraßen und die Lage an einer Furt durch den Main sorgten schon in der Vergangenheit für einen regen Handel in Frankfurt. Heute ist es der Flughafen und die vielen Autobahnen, die Frankfurt zu einer wichtigen Metropole in der Mitte von Westeuropa machen.

Vom Römer, dem Rathaus der Stadt, ging es zur alten Nikolaikirche und zum Frankfurter Kaiserdom St. Bartholomäus. Hier wurde unter anderem die mittelalterliche Bedeutung von Frankfurt als Krönungsstädte von Königen und Kaisern erläutert. Im weiteren Rundgang zur Paulskirche wurde dann viel über die demokratischen Anfänge erfahren.

Während des gesamten Rundgangs wurde aber auch immer wieder auf die städtebauliche Entwicklung vom Mittelalter bis zur Bombardierung der Altstadt durch die britische Luftwaffe im zweiten Weltkrieg und den Wiederaufbau hingewiesen. Die aktuelle Neuordnung des Römerbergbereiches mit 30 historisierenden (davon 9 originalen) Häusern wurde übrigens zur Freude der Teilnehmer von der Jungen Union Frankfurt initiiert.

Den Abschluss der Führung bildeten einige interessante Erläuterungen zum Bau der Hochhäuser von Frankfurt. Diese bewogen schließlich einige Teilnehmer hoch hinauf auf die Aussichtsplattform des MAIN TOWERS zu gehen, der mit 200 m das vierthöchste Gebäude Deutschlands ist.

Der Ausklang dieser erfolgreichen Exkursion wurde mit traditioneller Frankfurter „Grie Soß“ (Grüne Sauce) und Äppelwoi in einer der ältesten Gaststätten Frankfurts gefeiert.

Autor: Heiko Schmittbetz, Beisitzer im Kreisvorstand der JU Alzey-Worms