24. Juni 2014

Schüler Union: Wir müssen der Bundeswehr den Rücken stärken und ihr nicht in den Rücken fallen!

Schüler Union Rheinland-PfalzVerwundert zeigt sich Marco Schreiber, Landesvorsitzender der Schüler Union, über die Ankündigung einiger Abgeordneter aus der grünen Landtagsfraktion, gegen die Bundeswehr „im Sinne des Friedens“ beim öffentlichen Gelöbnis vor dem Mainzer Landtag am 24. Juni demonstrieren zu wollen.

„Im Sinne des Friedens heißt ja umgekehrt, unsere Bundeswehrsoldaten seien Kriegsanstifter. Das ist nicht der Fall, unsere Verteidigungsarmee leistet vorbildliche Arbeit, auch im Inland ist sie den Bürgern zur Hilfe bei Unwettern und Katastrophen. Zudem ist die Bundeswehr eine klar legitimierte Parlamentsarmee, die mit dem Votum von demokratisch gewählten Abgeordneten in den Einsatz geschickt wird. Ihnen und ihren Familien gebührt Dank, nicht Hohn, Spott und diffamierende Demonstrantenrufe. Schon gar nicht von Mitgliedern der Koalitionsfraktion. Frau Dreyer muss endlich einmal Führung zeigen und nicht alles laufen lassen. Wenn wegen des Koalitionsfriedens Soldaten als Kriegstreiber angegangen werden dürfen, dann ist das mehr als traurig“, betont Marco Schreiber.

„Dass viele Grüne im Parlament ein Problem haben, die Nationalhymne mitzusingen, einige sogar dann den Plenarsaal verlassen, bleibt nach wie vor verwunderlich. Es ist den Regierungsfraktionen auch unbenommen, dem Gelöbnis vor dem Parlament fern zu bleiben, aber dass Regierungsabgeordnete auch noch gegen die Bundeswehr demonstrieren, das wirft viele Fragen auf“, so Geschäftsführer Christian Becker.

Regelmäßig trifft man bei Berufsorientierungsmessen vor dem Stand der Bundeswehr auf Aktivisten der Grünen Jugend. „Soldaten sind Mörder“ – Das ist die Botschaft, die mit der Zurschaustellung von toten Zivilisten neben bewaffneten Soldaten vermittelt werden soll. So wird jedes Mal versucht, die Soldaten von den Veranstaltungen auszuschließen. Dass die Bundeswehr als staatlicher Arbeitgeber hervorragend Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für junge Menschen bietet, wird dabei völlig außer Acht gelassen. Neben der Möglichkeit eines Studiums, werden Ausbildungen in vielen zivilen Berufen angeboten. „Die Schüler Union Rheinland-Pfalz bekennt sich klar zur Bundeswehr als Arbeitgeber und Bildungseinrichtung. Wir fordern daher auch, dass die Bundeswehr in Zukunft wieder eine wichtige Rolle an rheinland-pfälzischen Schulen spielt“, unterstreicht Landeschef Marco Schreiber.