30. Oktober 2014

Mainzer JU fordert menschenwürdige Unterbringung für Flüchtlinge

Mainz. Die Junge Union Mainz zieht eine positive Halbzeitbilanz der aktuellen Vorstandslegislatur. Beim Kreistag des größten politischen Jugendverbandes in Mainz am vergangenen Dienstag zeichnete der Kreisvorsitzende Felix Leidecker ein positives Bild: „Gerade die Punkte Transparenz und Partizipation aller Mitglieder liegen uns als Vorstand am Herzen. Es ist uns gelungen, durch flache Strukturen und stets mitgliederoffene Sitzungen allen Mitgliedern eine breite Teilhabe am Verbandsleben zu ermöglichen.“

Wichtig ist der JU dabei auch vor allem die thematische Arbeit. So habe man klare Positionen zu Themen wie der Rathaus-Frage, Bürgerbeteiligung, der Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs, Transparenz-Fragen der stadtnahen Gesellschaften oder der Schaffung eines Jugend-Stadtrats bezogen. „Bei uns hat man viel Spaß und es gibt viele gesellige Aktivitäten – wir zeichnen uns aber im Gegensatz zu den übrigen politischen Jugendorganisationen vor allem durch klare kommunalpolitische Akzente aus. Wir sind der Meinung: Gerade die politischen Jugendorganisationen dürfen sich über die Kommunalpolitik nicht erhaben fühlen, sondern müssen in einer Studentenstadt wie Mainz eine starke Stimme für junge Menschen sein.“

Einstimmig beschloss der Kreistag im Leitantrag eine Aufforderung an die Stadt Mainz, eine menschenwürdige Unterbringung von Flüchtlingen zu gewährleisten. Insbesondere fordert die JU Mindestgrößen an Wohnflächen, Nähe zu guter Infrastruktur, mehr Sozialarbeiter und Maximalbelegungszahlen. Allgemein soll sich die Stadt an den Forderungen der Liga der Freien Wohlfahrtspflege Hessen orientieren.