9. Februar 2016

Junge Union Mayen-Koblenz solidarisch mit der Bundeswehr

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Andernach. „In guter deutscher Tradition. Wir. Machen. Krieg.“ – mit dieser unsäglichen Überschrift luden Gegner des öffentlichen Gelöbnisses in Andernach in sozialen Netzwerken zur Demonstration ein. Für den Kreisverband der Jungen Union stellte diese konstruierte Kontinuität militärischen und politischen Handelns über die Zeit der Bundesrepublik hinaus eine nicht hinnehmbare Provokation dar.

Beim öffentlichen Gelöbnis der jungen Bundeswehrrekruten übten die Streitkräfte den Schulterschluss mit der Bevölkerung, festigten die Verbundenheit mit Staat und Gesellschaft. Um die Proteste, hauptsächlich von linken politischen Jugendorganisationen, nicht unwidersprochen stehen zu lassen, organisierte der Kreisverband der Jungen Union am Rande des Gelöbnisses eine spontane Solidaritätsbekundung mit der Bundeswehr. Dies stieß bei Truppenangehörigen und Gästen auf viel positive Resonanz, worüber sich der JU-Kreisvorsitzende Torsten Welling sehr freute: „Wir stellen uns demonstrativ hinter unsere Soldatinnen und Soldaten. Wir sind dankbar für den hohen Einsatz der Bundeswehrangehörigen, die nicht selten mit Leib und Leben für unsere Werte und unsere Freiheit eintreten.“

Statt die humanitären Einsätze der Bundeswehr, die Aufbauarbeit in Krisengebieten, die verschiedensten internationalen Ausbildungshilfen, die Schutzfunktionen gegen Piraterie und Überfälle und eben auch die Präsenz gegen Organisationen, denen nicht mit gutem Zureden beizukommen ist, derart als konsequente Kriegspolitik zu verunglimpfen, zeigten die JUler ihre Anerkennung und ihren Dank für den geleisteten Dienst. Die Verankerung der Bundeswehr in der Mitte der Gesellschaft war und ist eines der wichtigsten Elemente im Staatsgefüge unseres Landes. Der stellvertretende JU-Kreisvorsitzende Martin Reis ergänzt: „Wer ihr Verschwinden aus dem öffentlichen Raum fordert, der fordert den Weg zurück zum „Staat im Staate“, ein Weg, den die Bundesrepublik bislang bewusst vermieden hat.“ Nicht zuletzt müssten in der Konsequenz z.B. auch die „Heimateinsätze“ bei Flutkatastrophen unterbleiben. Ein Weg, den die Junge Union keinesfalls gehen möchte und sich daher klar zur wehrhaften Demokratie und zur in der Mitte der Bevölkerung verankerten Bundeswehr bekennt, ausdrücklich MIT öffentlichen Gelöbnissen der „Staatsbürger in Uniform“.