16. Oktober 2014

Junge Union Mainz: Streik der Lokführer ist unverhältnismäßig

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Mainz. Die Junge Union in Mainz kritisiert den Streik der Lokführergewerkschaft GDL. „Dieser abermalige Streik noch bevor die Tarifverhandlungen überhaupt angefangen haben, ist ein unverhältnismäßiger Präventivschlag seitens der Gewerkschaft“, erklärt Felix Leidecker, Kreisvorsitzender der JU Mainz. “Es geht nicht darum, einen Streik als solchen anzuprangern- er sollte aber die utima ratio sein und nicht der Prolog: Damit werden die Falschen bestraft.”

Die jungen Christdemokraten kritisieren, dass dieses Vorgehen seitens der Gewerkschaft verantwortungslos sei. „Es werden vor allem die Pendler getroffen, die mit dem Tarifkonflikt nichts zu tun haben“, kommentiert Leidecker weiter. „Tausende Arbeitnehmer, Studenten und Schüler werden hier zu Geißeln einer Tarifpartei, die es nicht mal für nötig hielt, die erste Verhandlungsrunde abzuwarten. Zumal man anmerken muss, dass eine Streikankündigung mit lediglich 24 Stunden Vorlauf einfach viel zu kurzfristig ist.“

Die Junge Union appelliert an die Tarifparteien sich zügig zu einigen, damit nicht noch größerer Schaden für alle Beteiligten entsteht.