18. Oktober 2014

Junge Union Bitburg-Prüm startet Kampagne “365 Tage Eifel pur”

Prüm. Die Junge Union Bitburg-Prüm hat kürzlich im Konvikt in Prüm ihre Jahreskampagne „365 Tage Eifel pur“ eröffnet. Eingeladen waren alle Mitglieder und die interessierte Öffentlichkeit. Neben der Eröffnung und der Vorstellung der Kampagne durch den Kreisvorsitzenden Jan Herbst, waren als Gastredner Aloysius Söhngen, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Prüm, und Arndt Balter, zuständig für das Produktmanagement der Regionalmarke EIFEL, geladen.

In der hergerichteten Aula des Konvikts ging Jan Herbst nach einer kurzen Begrüßung darauf ein, warum die Junge Union sich dieses Motto gewählt hat, was der Zweck dieser Jahreskampagne ist und was für die Dauer geplant ist: „Ziel ist es, dass wir uns ein ganzes Jahr inhaltlich mit Themen auseinandersetzen, die uns junge Menschen in der Eifel betreffen. Dabei geht es vor allem um unsere Region, eine Bestandsaufnahme und einen Ausblick. Wir werden verschiedene Themen wie Mobilität, Infrastruktur, die regionale Wirtschaft oder auch das Miteinander von Jung und Alt sowohl in internen, als auch in öffentlichen Veranstaltungen behandeln. Als Abschluss der Jahreskampagne wird ein Positionspapier anhand der gewonnenen Erkenntnisse erarbeitet, in dem wir Handlungsfelder aufzeigen, skizzieren, wie wir uns die Eifel in Zukunft vorstellen und Forderungen stellen bzw. Maßnahmen für eine zukunftsgerichtete Politik vorschlagen.‘‘

Aloysius Söhngen äußerte sich umfassend zu den wesentlichen Themen, welche den ländlichen Raum und die Region betreffen. Immer wieder betonte er die Zukunftschancen der Eifel, zeigte aber auch Missstände auf, wie etwa die fehlende Breitbandversorgung, die bereits heute, aber auch in Zukunft ausschlaggebendes Kriterium ist, wo sich die Menschen niederlassen und wo eben nicht. Ein weiteres Thema seiner Rede war der demographische Wandel und die damit verbundenen Herausforderungen gerade für unsere Region. Aber ein ganz entscheidender Faktor wird in Zukunft laut Söhngen sein, dass Politik es schaffen muss, Menschen zu aktivieren. Dies betonte er mehrfach in seinen kurzweiligen Ausführungen.

Der zweite Redner des Abends, Arndt Balter, eröffnete den Gästen einen Einblick in die Arbeit und das Wesen der Regionalmarke EIFEL. Dabei zeigte er auf, welche Gebiete die Gesellschaft mittlerweile alle abdeckt. Neben Lebensmittelherstellern können dabei u.a. auch Arbeitgeber sowie Gastgeber das Qualitätsmarkenzeichen mit dem charakteristischen „e“ erhalten. Ein besonderes Augenmerk legte Balter in seinem Vortrag auf die Kriterien, die dabei wichtig sind: die Herkunft (Naturraum Eifel), die Qualität und die Transparenz des Produktionsverfahrens. Ganz nach dem Motto „Tue Gutes und rede darüber“.

Am Ende lud die Junge Union alle Besucher zu einem Imbiss mit regionalen Produkten ein, bei dem man noch einmal mit den Referenten ins Gespräch kommen konnte. Dies stellte einen gelungenen Abschluss der Veranstaltung dar.