11. Februar 2015

JU Ludwigshafen: Gewaltbereitschaft Linksautonomer nicht hinnehmbar

Ludwigshafen. Zu den gestrigen gewaltsamen Zwischenfällen und zahlreichen Festnahmen im Rahmen der Demonstrationsveranstaltungen in Ludwigshafen erklärt der Kreisvorsitzende der Jungen Union (JU) Ludwigshafen, Maximilian Göbel:

„Mit dem gestrigen Kulturfest „LU bunt statt braun“ hat die Junge Union gemeinsam mit Parteien, Gewerkschaften, Religionsgemeinschaften, Vereinen, Netzwerken und Bürgern anlässlich der Demonstration von Hooligans und Neonazis ein geschlossenes Signal der Zivilgesellschaft gegen Hass, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus gesendet. Gemeinsam wurden Zeichen gesetzt für friedliche und gewaltfreie Zivilcourage und Flagge gezeigt gegen intolerante und undemokratische Kräfte.

Dass Linksautonome durch gewaltsame Ausschreitungen die gemeinsamen Ziele dieser Initiative konterkariert haben ist nicht hinnehmbar. Die 131 Festnahmen von Linksautonomen und die zahlreichen Sachbeschädigungen an Streifenwagen zeigen, dass die Gewaltbereitschaft auch aus dem linksextremen Spektrum nicht auf die leichte Schulter genommen oder gar ignoriert werden kann.

Die Junge Union Ludwigshafen spricht sich klar gegen jede Formen des Extremismus aus. Nicht nur dem Rechtsextremismus sondern auch dem Linksextremismus und religiös motivierter Gewalt sowie jeglicher Form von Hass und Diskriminierung muss aus der Mitte der Gesellschaft entschiedenen entgegen getreten werden. Dazu rufen wir auch alle Mitveranstalter und Teilnehmer von „LU bunt statt braun“ auf. Gewaltbereite und radikale Gruppen sind allesamt eine Gefahr für unsere offene und tolerante Gesellschaft und Feinde unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung.

Unser Dank gilt den Einsatzkräften von Polizei, den Rettungskräften und der Stadtverwaltung, die mit großer Mühe und Sorgfalt größere Ausschreitungen weitgehend verhindert haben.“