15. Januar 2016

Dreikönigstreffen mit Julia Klöckner – Ein starker Auftakt ins Wahljahr

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Ochtendung. Der Tenor des Dreikönigstreffens ist eindeutig: Mit dieser Spitzenkandidatin werden die Christdemokraten nach dem 13. März in Rheinland-Pfalz wieder die Ministerpräsidentin stellen! Mehr als 300 Besucher verfolgen den Auftritt der ambitionierten Politikerin in der vollen Kulturhalle Ochtendung. Eingeladen zum Dreikönigstreffen haben der Junge Union- und der CDU-Bezirk Koblenz-Montabaur.

Klöckner geht in ihrer Rede zunächst auf die aktuellen Entwicklungen in der Flüchtlingspolitik ein. Sie wirft der rot-grünen Landesregierung in Mainz vor, die Menschen in die Hände der AfD zu treiben und sagt: „Wir als CDU haben frühzeitig mit unseren Flüchtlingsgipfeln dafür gesorgt, Antworten auf die Fragen der Flüchtlingszuströme zu geben. Die Landesregierung hinkt mit ihrem Gutmensch-Gerede den Entwicklungen oft monatelang hinterher, bevor sie handelt.“

Die Landesvorsitzende der Christdemokraten betont zudem die Wichtigkeit des gesamten Grundgesetzes: So dürften sich Flüchtlinge nicht nur bestimmte Ansprüche aus dem Grundgesetz ableiten, sie müssten auch die Einforderungen zu einer freiheitlichen Gesellschaftsordnung umsetzen. Klöckner sagt: „Dazu gehört insbesondere die Gleichstellung von Frauen und Homosexuellen, das müssen alle Menschen, die in Deutschland leben wollen, akzeptieren.“

Klöckner präsentiert beim Dreikönigstreffen darüber hinaus ihren selbsternannten „Masterplan“ nach der Landtagswahl, der insbesondere für den ländlichen Raum umgesetzt werden soll. Sie setzt auf Highspeed-Internet in allen Orten von Rheinland-Pfalz, auf einen ausgeglichenen Haushalt im Laufe der Legislaturperiode und auf eine individuelle Bildungspolitik mit verschiedenen Schulformen und einer Stärkung der beruflichen Bildung.

Torsten Welling, Bezirksvorsitzender der JU Koblenz-Montabaur, lobt Klöckner im Anschluss an ihre Rede und dankt ihr für ihre klaren Worte. Er sagt: „Wir werden mit Dir am 13. März die 25-jährige Regentschaft der SPD im Land beenden. Rheinland-Pfalz hat nämlich eine bessere Regierung verdient.“

In einer Fragerunde gehen die beiden jungen Landtagskandidaten Dennis Maxeiner und Jörg Röder auf ihre Schwerpunkte im Wahlkampf ein. Für Maxeiner, der aus dem Rhein-Lahn-Kreis stammt, ist vor allem die Mittelrheinbrücke ein wichtiges Thema. Röder aus dem Wahlkreis Neuwied will insbesondere die Entscheidungsbefugnisse der Mandatsträger in den Kommunen stärken.

Zum Abschluss der Veranstaltung lädt der CDU-Bezirksvorsitzende Adolf Weiland im Namen der Jungen Union und der CDU Koblenz-Montabaur alle Teilnehmer zum gemeinsamen Wurstessen ein. Julia Klöckner indes hat es gut in der vollen Halle in Ochtendung gefallen. Sie verspricht nächstes Jahr wiederzukommen – als Ministerpräsidentin natürlich.